V E R L U S T E & W I R K U N G S G R A D - A U S W A H L H I N W E I S E
Normalerweise wird die Heizkesselgrösse für die Leistung ausgelegt, die der Wärmebedarfsberechnung nach DIN 4701 entspricht. Wie die Abbildung zeigt, treten jedoch die ungünstigsten Witterungsbedingungen - danach ist die DIN 4701 aufgebaut - nur an wenigen Tage im Jahr auf, so dass die Heizungsanlage fast ausschließlich mit Teillast gefahren wird.
In der Hälfte der Heizperiode werden nur etwa 60% der Kessel-Nennleistung benötigt; die nicht benötigten Prozente verursachen Betriebs- und Investitionskosten.
Die installierte Kessel-Nennleistung wird nur an 10 Heiztagen benötigt; an allen anderen Tagen ist der Heizkessel zu gross.
In der Spalte [e] und [d] der Tabelle (Übergangszeit, wo an 85 Tagen nur 20 bzw. 40% der Kesselleistung benötigt werden, ist der Einsatz von neuen Techniken (wärmepumpe, Solarenergie) möglich.
Würde man die Gesamtleistung auf drei Kessel verteilen, so wäre der zweite Kessel nur etwa 150 und der dritte nur etwa 25 Tage in Betrieb.