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Rohre und Fittinge für Heizungs- & Sanitärtechnik


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Schallschutz

Für den vorbeugenden Schallschutz bei Sanitäranlagen hat die geeignete Grundrissplanung die größte Bedeutung. Sie ist von allen Schallschutzmaßnahmen am wirksamsten und verursacht keine erhöhten Installationskosten. Das Angrenzen von schutzbedürftigen Räumen an Sanitärräume ist zu vermeiden. Dabei kommt es auf eine schalltechnisch vorteilhafte Anordnung der Räume zueinander sowie auf eine entsprechende Anordnung von Sanitärgegenständen, Armaturen und Rohrleitungen an.

Schalldämmende Eigenschaften der Rohrleitungen

Geräusche werden teils in der Rohrwandung, teils in der Wassersäule weitergeleitet. Von den Rohrleitungen werden die Wände und Decken zu Schwingungen angeregt und strahlen Schall ab. Im Vergleich zu Metallrohren überträgt das REHAU Universalrohr RAUTITAN flex deutlich verringerten Körperschall, so dass auch hier ein weiterer Vorteil gegeben ist.

Um hier neutrale Versuchsergebnisse zu erhalten, hat REHAU beim Fraunhofer Institut für Bauphysik, Stuttgart, Bereich Akustik, ein Gutachten (GT-Aktuell "Geräuschverhalten des Hausinstallationssystems Schiebehülse") in Auftrag gegeben, welches die unterschiedlichen Auswirkungen der Materialien RAU-PE-Xa, Kupfer und verzinktem Stahlrohr auf die Schallübertragung beurteilen sollte. Es wurden hier die 3 gängigsten Nennweiten immer unter gleichen Bedingungen wie Fließdruck und Durchfluss miteinander verglichen.

ERGEBNIS:

Deutlich geringere Geräuschentwicklung Schalldruckpegeldifferenz LA=12,7 dB(A) im Vergleich zu Metallrohrsystemen.
Aufgrund des Materialverbundes bei Metall-Kunststoff-Verbundrohren werden die angeführten Schalldruckpegeldifferenzen nicht erreicht. Sie liegen aber unter den Werten für metallische Rohrleitungssysteme.

Schalltechnische Entkopplung

Neben Maßnahmen zur Verminderung der Geräuschentstehung (z.B. Verwendung geräuscharmer Armaturen, Reduzierung des Leitungsdruckes bzw. der Fließgeschwindigkeit) bietet es sich an, Maßnahmen zur Minderung der Geräuschausbreitung zu ergreifen.
Körperschallbrücken sind zu meiden, bei Dämmung der Rohrleitungen nach DIN 1988 bzw. HeizAnlV ist dies gewährleistet. Durch den Einsatz von REHAU-Schallschutzboxen kann auch die schalltechnische Trennung an den Wandwinkeln und Formteilen vorgenommen werden.



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